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Hilde Domin – Heimat in der Sprache

19 September 2026

„Ich bin als ein Mensch des Dennoch bekannt, einer, der gegen den Strom schwimmt, der sich vor fahrende Züge wirft, als könne er sie aufhalten, und der es im Ernst schwer findet, sich nicht zwischen die Stühle zu setzen.” Hilde Domin ist eine der bedeutendsten Lyrikerinnen der Gegenwart, in ihren Gedichten können wir uns alle irgendwie wiederfinden. Als Jüdin Teil einer Schicksalsgemeinschaft, kehrt sie nach 22 Jahren Exil nach Deutschland zurück. Gedichte sind für sie einer der kürzesten Wege von Mensch zu Mensch. Diesen Weg aufzuzeigen und immer wieder selbst zu gehen, wird ihr mehr und mehr zur Mission – mit einer Literatur als Utopie von Möglichkeiten, die wir uns alle aneignen können. Auszüge aus ihren Essays, aus Interviews sowie Einblicke in ihr Leben und natürlich ihre Gedichte zeichnen das Bild einer mutigen Lyrikerin, die auch 20 Jahre nach ihrem Tod nichts an Aktualität verloren hat. Parkplätze sind in der Nähe der Glauberger Mühle unter anderem auf dem geschotterten Platz vorhanden. Auch diesmal werden Wasser und Saft bereitgestellt, weiteres sowie Knabbereien können mitgebracht werden. Für die Lesung sowie die Getränke wird es wieder Spendenbüchsen geben, wobei für die Lesung ca. 10 bis 15 Euro einzuplanen sind. Um Anmeldung bis zum 17. September wird gebeten: brief(at)literaturbetrieb.de Tel.: 06046 4685940
https://www.glauburg.de/veranstaltungen/2944579/2026/09/19/hilde-domin–heimat-in-der-sprache.html